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Wie der Name schon sagt, wird Kindern und
Jugendlichen aus Kinderheimen an einem Tag im Jahr die Möglichkeit
geboten, ihre Heimat mal aus einer anderen „Perspektive“, nämlich vom
Rücksitz eines Motorrades kennen zu lernen. Zu diesem Zweck werden
Motorradfahrer eingeladen, die bereit sind, einen Tag zu „opfern“, um
Kindern einen interessante und abwechslungsreiche Motorradausfahrt unter
Polizeischutz zu bieten.
Zusätzlich zu der Ausfahrt wird den Kindern und Jugendlichen noch ein
Rahmenprogramm angeboten. So wird bei unseren Ausfahrten jeweils ein Ziel
angesteuert, an denen sich die Kinder mal so richtig austoben oder nur
ganz einfach ihren Spaß haben können. (z.B. Irrgarten, Kartfahren,
Sommerrodelbahn etc.)
Außerdem warten für den Abend nach der Ausfahrt nicht nur für die Kinder
und Jugendlichen weitere Überraschungen, sondern auch für die
Motorradfahrer. Es wird nicht nur gegrillt und geschwafelt, jeder Biker
kann entscheiden, ob er vielleicht noch mal mit einem Kind eine eigene
kleine Runde drehen will, sein Können bei einem Geschicklichkeitsfahren
testen oder seine Sportlichkeit bei diversen Überraschungsevents unter
Beweis stellen möchte.
Wie alles begann:
1994 bekam unser Verein von der befreundeten Trucker- und
Motorradfangemeinde Zschopautal in Pobershau eine Einladung zu deren 2.
Heimkinder-Motorradausfahrt.
5 Vereinsmitglieder folgten der Einladung und waren voller Begeisterung
über die Idee und deren Umsetzung.
1 Jahr später nahm fast der gesamte Verein an der Veranstaltung teil. Lohn
war ein Pokal für den stärksten teilnehmenden Club.
1.HKF
1996 /
2.HKF
1997 /
3.HKF
1998 /
4.HKF
1999 /
5.HKF
2000
/
6.HKF
2001
7.HKF
2002 /
8.HKF
2003 /
9.HKF
2004
/
10.HKF
2005 /
11.HKF 2006
/
12.HKF 2007
/
13.HKF 2008
/
14.HKF 2009
1.
Heimkinder-Motorradausfahrt 31.08.1996

Inspiriert durch
die Erfahrungen in Pobershau reifte in uns Ende 1995 der Plan eine
eigene Heimkinder-Motorradausfahrt zu organisieren. Wir setzten uns
mit dem Kinderheim in Bahratal in Verbindung und dort war man sofort
damit einverstanden, 1996 eine Veranstaltung dieser Art
durchzuführen.
So kam es, dass am 31.08.1996 unsere 1. Heimkinderfahrt, natürlich
im kleinen Rahmen, stattfand. Über 70 Biker kutschierten ca. 50
Kinder aus Heimen des Landkreises auf zwei kurzen Strecken durch die
Sächsische Schweiz. Der Erfolg war überwältigend. Die Kinder waren
total begeistert und auch den Bikern war der Spaß an der Sache
anzusehen.
Die Pirnaer Rundschau berichtete:
Biker tourten mit Heimkindern durch
Sächsische Schweiz
Trubel war am Sonnabend bei der ersten Heimkinderfahrt in Bahratal.
Ins dortige Kinderheim hatte der Motorradclub Beinhart Pirna
eingeladen. Dabei bestaunten die Kinder die vielen verschiedenen
Maschinen. Gemeinsam mit den Kindern tourten mehr als 70 Biker dann
durch die Sächsische Schweiz. Damit sollten die schönen Seiten
dieses Hobbys gezeigt werden.

2.
Heimkinder-Motorradausfahrt 30.08.1997

Nach diesem Erfolg war klar, dass wir
weitermachen würden.
Am 30.08.1997 fand dann auch unsere zweite Ausfahrt statt. Wiederum wurden
zwei Runden durch den Landkreis gefahren. Die Anzahl der Motorradfahrer
stieg auf etwas über 100 Teilnehmer, die 80 Heimkindern durch die Gegend
kutschierten.
Zum ersten Mal war auch eine Fernsehcrew (Dresden Fernsehen) anwesend und
brachte in einem Lokalmagazin einen Bericht über unsere Aktion.
Sächsische Zeitung, Pirna:
Auf dem Bike durch den Kreis gebraust
Das war eine tolle Fahrt. Matthias Donath aus dem Kinderheim Bahratal
hatte am Sonnabend mit Bernd Grünert aus Chemnitz auf der alten AWO Bj.
`59 eine Runde durch den Kreis gedreht. Zur zweiten Heimkinderfahrt,
organisiert durch den Motorradclub „Beinhart“ Pirna, kamen hundert
Biker. 80 Kinder und Jugendliche aus sechs Kinderheimen waren Sozius
für einen Tag.

3.
Heimkinder-Motorradausfahrt 27.06.1998


Bei der dritten Ausfahrt am 27.06.1998
wurde erstmals nur eine Strecke geplant. Ziel war die Talsperre
Klingenberg. Für ausreichende Verpflegung wurde unterwegs gesorgt.
Überraschung für alle Teilnehmer: Ein Erinnerungsplüschi in Form eines
niedlichen kleinen Hundes.
Einen phantastischen Bericht brachte die Sächsische Zeitung
Dippoldiswalde:
160 „Werner Beinharts“ und Heimkinder auf
Tour
Der Sound von 160 Motorrädern eilt der Kolonne weit voraus, bevor die
Maschinen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Von einer Polizeieskorte
begleitet, tourten die Biker am vergangenen Sonnabend durch das
Osterzgebirge und schenkten damit über 100 Heimkindern einen
unvergesslichen Tag.
Der Motorradclub „Beinhart“ aus Pirna organisierte zum dritten Mal für die
Heimkinder von Bahratal, Dresden und Pirna einen Ausflug auf den begehrten
Maschinen. Die Tour führte von Bahratal über Reinhardtsgrimma, Malter nach
Klingenberg, von dort weiter nach Neuhermsdorf, Schmiedeberg, Bärenstein
und über Liebenau wieder zurück. In einer schier unendlichen Schlange
fuhren die Motorradfahrer unter großem Beifall auf den Parkplatz unterhalb
der Talsperre Klingenberg ein, die sich etwa auf der Hälfte der 170 km
langen Route befand. Hier wurden über 500 belegte Brötchen verteilt,
Unmassen Kuchen verdrückt, kistenweise Bananen, Gurken und Tomaten
leergeputzt, unzählige Süßwaren genascht, über 200 Flaschen Mineralwasser
und zwei Kübel Tee getrunken. Insgesamt konnten für den ganzen Tag
Nahrungsmittel im Werte von 1300 Mark durch Spenden gekauft werden.
Über mangelndes Interesse am Essen, aber auch nach der Suche nach Fahrern
brauchten sich die Organisatoren diesmal nicht zu beklagen. „Es ist das
erste Mal, dass sich mehr Motorradfahrer melden als wir Kinder haben“,
erzählt die stellvertretende Heimleiterin aus Bahratal, Gabi Meisner,
zufrieden. Bei manchen der sechs bis 20 Jahre alten Kinder und
Jugendlichen ist die jährliche Spritztour schon eine kleine Tradition.
Unter anderem das Resultat der „Top Organisation“, wie hier jeder
Motorradfreak bestätigt. Thomas Güttel (25), einer der Fahrer, ist
überzeugt: „Ich und mein Kumpel sind nächstes Jahr auf jeden Fall wieder
mit dabei. Es ist wichtig, etwas für die Kinder zu tun. Hier erleben sie
etwas, und vor allem können sie sehen, dass Motorradfahren mehr Spaß
macht, wenn man ordentlich fährt. Denn viele von ihnen wollen sich auch
mal ein Motorrad kaufen. Da ist das ganz wichtig. Außerdem hätte ich nie
geglaubt, dass das Fahren mit der Polizei so viel Laune macht, da darf man
sogar bei Rot über die Ampel.“
An diesem Tag wurden jede Menge Freundschaften geschlossen. Die kleineren
Knirpse probierten mutig alle Knöpfe, die man erreichen konnte und übten
sich im „Trockenschwimmen“ oder überboten sich gegenseitig mit der
Leistung „ihrer“ Maschine: „Ätsch, unsere Maschine fährt 220 Kilometer pro
Stunde, eure nur elfhundertzwanzig“, triumphierte ein etwa Siebenjähriger
vor seinem Kumpel. Ein Schmunzeln konnten sich die Fahrer dabei nicht
unterdrücken. Julian Vorwerk (12) schwärmt: „Ich find`s total geil, mein
Fahrer ist richtig gut, am Anfang durfte ich sogar mal lenken.“ Und schon
düst er wieder zu einer Maschine ab.
Als kleines Dankeschön bekam jeder Fahrer ein Plüschhündchen von seinem
Schützling geschenkt. Insgesamt eine runde Sache, die ihresgleichen sucht.

4.
Heimkinder-Motorradausfahrt 03.07.1999


1999 ging die Ausfahrt auf das Gelände des
Urzoos Kleinwelka, wo jedes Kind kostenlos den Irrgarten benutzen und den
Miniaturenpark besuchen durfte.
Zum ersten Mal „kochten“ für uns die Johanniter in ihrer Gulaschkanone.
Mit 210 Motorradfahrern wurde auch ein neuer Rekord bei der Anzahl der
Teilnehmer erreicht. 120 Kinder hatten diesmal kein Problem ihr „eigenes“
Motorrad zu finden. Bei Temperaturen von über 30°C war die Fahrt aber auch
für die Fahrer diesmal eine ganz schöne Anstrengung. Zum Glück standen
ausreichend Getränke zur Verfügung.

5.
Heimkinder-Motorradausfahrt 08.07.2000


4 Jahre hat der Wettergott ein
Einsehen mit uns gehabt, und zumindest für trockene Fahrbahn gesorgt.
Leider hatten wir am 08.07.2000 mit ziemlich miesem Wetter zu kämpfen.
Trotz Dauerregen und Temperaturen von 6°C in Altenberg waren 140 Biker
unserem Aufruf zur 5. Heimkinderfahrt gefolgt. So war gesichert, dass für
130 Kinder eine Mitfahrgelegenheit bereit stand. Geplant war ein Besuch
auf der Sommerrodelbahn Altenberg. Leider war eine Benutzung der Bahn
Aufgrund des miesen Wetters nicht möglich.
Da wir der Kälte und Nässe wegen, die Gesundheit der Kinder nicht
gefährden wollten, wurde in Absprache mit der uns begleitenden Polizei,
eine Verkürzung der Strecke beschlossen. Auf der Rückfahrt wurde dann zu allem
Unglück auch noch ein Ordner von einem etwas zu schnell und rücksichtslos
fahrenden Auto auf die Motorhaube genommen, so dass die Ausfahrt für
längere Zeit unterbrochen werden musste.
Sächsische Zeitung, Pirna:
Biker luden zum fünften Mal Kinder zu einer
Tour ein
Gut beschirmt von seiner Frau Beate erklärt Andre Nitzschke dem
Pirnaer Rene Mutze, was dieser zum Motorrad wissen will. Sowohl die 150
Biker als auch die Kinder ließen sich vom Wetter nicht schrecken. Die nun
schon zur Tradition gewordene Heimkinderfahrt des Motorradclubs „Beinhart“
Pirna startete, wenn auch mit kürzerer Streckenführung, am Sonnabend vom
Kinderheim Bahratal aus. Junge Leute aus zehn Heimen waren eingeladen.

6.
Heimkinder-Motorradausfahrt 23.06.2001


Es
regnete schon wieder, aber wir wollten uns nicht unterkriegen lassen und
starteten die Ausfahrt. Die Entscheidung war richtig, denn der Regen hörte
auf und es wurde ein richtig schöner Tag.
145 Kinder aus 12 Heimen und 210 Motorräder samt Fahrer fuhren nach
Großenhain auf die dort ansässige Kartbahn, wo sich die Kinder mal so
richtig schön austoben konnten.
Leider ließ uns ein Eventausstatter im Stich, so dass wir nach der
Rückkehr im Kinderheim uns selbst mit Spielchen und Unterhaltung versorgen
mussten.
Alles in allem: Ein phantastischer Tag!
Sächsische Zeitung, Pirna:
Spritztour mit Beinharten
Bikern
Motorradfreunde
erfreuen 140 Heimkinder
Von der Kradstaffel der
Pirnaer Polizei begleitet, tourten die Biker Ende Juni von Bahratal nach
Großenhain und zurück und schenkten damit über 140 Kindern und
Jugendlichen einen unvergesslichen Tag. Der Verein, die Motorradfreunde
"Beinhart" Pirna e.V., organisierte in Zusammenarbeit mit dem Kinderheim
Bahratal bereits zum sechsten Mal für Heimkinder aus dem Landkreis,
Dresden, der Tschechischen Republik und dieses Jahr zum ersten Mal auch
aus Hannover einen Ausflug auf den begehrten Maschinen. In einer schier
unendlichen Schlange fuhren die Motorradfahrer auf dem Parkplatz der
Kartbahn Großenhain ein, wo jedes Kind, wenn es den Mut aufbrachte, auf
dem Freigelände der Kartbahn fünf Minuten auf einem der schnellen Flitzer
mal so richtig Gas geben konnte. Die Biker verbrachten die Zeit damit, die
Kinder anzufeuern oder einen kräftigen Imbiss aus der Gulaschkanone zu
sich zu nehmen.
Bei manchen der sechs bis 18 Jahre alten Kinder ist die jährliche
Spritztour schon eine kleine Tradition. Unter anderem das Resultat der
"Top Organisation", wie hier jeder Motorradfreak bestätigt. Viele Fahrer
sind überzeugt: "Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei". Als
kleines Dankeschön bekam jeder Fahrer ein Plüschtier mit Schleife von
seinem Schützling überreicht. Am Abend wurde dann gegrillt und gefeiert.
Die Motorradfahrer konnten ihr fahrerisches Können auf einem
Geschicklichkeits-Parcours beweisen, während manches Kind noch mal auf die
Schnelle eine kleine Runde mit seinem Biker drehte.

7.
Heimkinder-Motorradausfahrt 08.06.2002


Pitsch, Patsch...
Was sind wir jämmerlich abgesoffen! So viel Regen hatten wir noch nie bei
einer Ausfahrt. Logischerweise mussten wir die Tour, die ursprünglich nach
Seiffen auf die Sommerrodelbahn führen sollte, kurzfristig abbrechen. Wir
beorderten die Gulaschkanone ins Kinderheim, so dass die knapp 200 Biker
und 150 Kinder wenigstens etwas warmes im Bauch hatten. Nachdem viele
Biker, die in der Nähe wohnten, sich trockene Sachen angezogen hatten,
wurde trotz weiteren Regens im Kinderheim gefeiert, auch wenn die Events
ausfallen mussten.
Wir haben das Beste aus diesem verregneten Tag gemacht, und eigentlich
waren auch so alle sehr zufrieden.
Wochenkurier Pirna:
Biker, Kinder und Pinguin
platschnass.
200 Biker standen
bereit für 150 erwartungsfrohe Heimkinder von 13 Kindereinrichtungen aus
Deutschland sowie Tschechien.
Nicht mal `nen Hund hätte man an dem Tag vor die Tür gejagt, weil
Petrus alle Schleusen geöffnet hatte, doch das hielt die 200 Biker nicht
davon ab, "ihre" Kinder zur 7. Heimkinderfahrt abzuholen. Und die Kinder
störte der heftige Dauerregen nicht, sie saßen gut "verpackt" als
Beifahrer auf den tollsten Maschinen. Von der Goldwing 1500 SE für zirka
30.000€ bis hin zur ehrwürdigen Hammer-AWO, es war alles vertreten. 1996
organisierte der Motorradclub Motorradfreunde "Beinhart" Pirna e.V. zum
ersten Mal diesen Tag als Erlebnisfahrt für Heimkinder, welche seitdem im
jährlichen Veranstaltungskalender des Vereins zum festen Bestandteil
geworden ist.
Heimleiter Gunter Jentzsch vom Kinderheim der AWO Hellendorf sagte uns
dazu: "Die Kinder fiebern das ganze Jahr schon auf dieses Ereignis, das
sich immer mehr gr0ßer Beliebtheit erfreut. So begannen wir bereits im
Januar mit den Vorbereitungen gemeinsam mit der Clubleitung der
Motorradfreunde Beinhart. Es gehört eine rechtzeitige sowie umfangreiche
Organisation dazu, diesen Tag zum Höhepunkt für die Kinder zu gestalten".
Als Maskottchen wurde ein Pinguin gewählt, der jedem Biker von den Kindern
mit lieben Dankesworten zur Erinnerung überreicht wurde. Ziel der Fahrt
war in diesem Jahr die Sommerrodelbahn in Seiffen, doch der andauernde
Regen zwang die Fahrer im Interesse der Kinder, bei der zweiten Rast in
Niederfrauendorf umzukehren. Die schnelle Umorganisation funktionierte
großartig, so dass die Kinder weitere geplante Überraschungen
einschließlich Abschlussgrill erleben konnten.
Heimleiter Gunter Jentzsch bittet Wochenkurier an dieser Stelle, ein
großes Dankeschön den Organisatoren, Helfern, der Polizei und den
Sponsoren zu sagen, die diesen Tag unvergesslich machten und für
strahlende Kinderaugen sorgten, sowie vor allen Dingen den Fahrern, welche
verantwortungsvoll die "Wasserschlacht 2002" meisterten und keiner die
warme Stube vorzog.
So freuen sich alle auf die 8. Fahrt, sicherlich bei strahlendem
Sonnenschein.

8.
Heimkinder-Motorradausfahrt 21.06.2003


Einfach genial! Bei der 8. HKF klappte einfach alles. Angefangen vom
Wetter (trocken, und vielleicht eine Prise zu kühl), über die Organisation
bis zum Teilnahmerekord von 365 Bikern und 189 Kinder aus 17 verschiedenen
Heimen Deutschlands und Tschechien.
Die Fahrt führte uns über Lohmen und Stolpen nach Sebnitz auf die dortige
Western Village, wo uns der ansässige Westernverein ein umfangreiches
Kulturprogramm, und den Kindern die Möglichkeit zum Reiten boten.
Zurück ging die Fahrt mit einer Vesperpause in Heeselicht zurück ins
Kinderheim nach Bahratal, wo es alsbald mit der Feier losging. Höhepunkt
hierbei war sicherlich das Bullenreiten für alle, das
Geschicklichkeitsfahren für die Biker und die Tombola, deren Erlös der AWO
zur Verfügung gestellt wurde.
Unbestritten war das mit die beste Ausfahrt, die wir je auf die Beine
gestellt hatten, so die einhellige Meinung vieler Teilnehmer.
Wochenkurier, Pirna:
Rekord:
365 Biker, 189 Kinder
8.
Bahrataler Heimkinder-Motorradausfahrt
Es war die
letzten Jahre wie verhext. Jedes Mal, wenn die Biker mit den Kindern
starteten, öffnete der Himmel seine Schleusen.
Bahratal/Sebnitz. "Dieses Mal endlich hatte Petrus ein Einsehen. Die
Sonne strahlte und wir alle mit", strahlt Thomas Zeligmann, stellv.
Vereinsvorsitzender der "Motorradfreunde Beinhart" und
"Cheforganisator".
Dazu haben er und seine Biker auch allen Grund. Mit 365 angereisten
Bikern und 189 Kindern wurde ein Rekord aufgestellt. Die Kinder kamen
aus 17 Kinderheimen - wie Pirna, Bautzen, Dresden, Hannover und auch aus
Usti nad Labem. Ziel der Ausfahrt war das Western Village in Sebnitz.
Zum Start durfte sich jedes Kind "sein Motorrad" aussuchen und dann ging
es los. Sieben Polizeikräder eskortierten die Kolonne über Pirna,
Lohmen, Stolpen nach Sebnitz. "Im Western Village wurden wir schon
erwartet. Es gab Essen aus der Gulaschkanone und der Verein präsentierte
ein Programm mit der Europameisterin im Westernreiten. Selbst konnten
die Kinder auch reiten - für viele unvergesslich", so Thomas Zeligmann.
Nach diesen tollen Stunden ging es heimwärts, über Hohwald, Putzkau,
Heeselicht, wo bei einer Pause Kuchen und Getränke warteten. Wieder
zurückgekehrt im Kinderheim in Bahratal, dufteten schon frisch gegrillte
Bratwürste. Bull-Raiding für die Kinder und ein Geschicklichkeitsfahren
für die Biker sowie eine Tombola zugunsten des Heimes mit einem Erlös
von 174 Euro waren der Abschluss.

9.
Heimkinder-Motorradausfahrt 12.06.2004


Wieder einmal sahen die Wetteraussichten nicht sehr positiv aus. Aber dank
unserer hervorragenden "Organisation" umschifften wir gekonnt die
Regenwolken über dem Erzgebirge und konnten für 197 Kinder aus 21
Einrichtungen wieder einen gelungenen Tag bereiten. 249 Biker und
Bikerinnen hatten sicherlich auch ihre Freude an diesem Tag. Höhepunkt
dieses Jahres war sicherlich das Fahren auf der Devalkartbahn in Geising,
wo pünktlich die Wolken aufrissen und Petrus uns zwei Stunden Sonnenschein
präsentierte.
Die Route dieser Ausfahrt führte und dieses Jahr durch die Landkreise
Weißeritzkreis und Sächsische Schweiz und war etwa 170 km lang.
Zurück in Bahratal wurde wie jedes Jahr wieder richtig gefeiert. Neben den
Fressutensilien standen wieder jede Menge Events zur Unterhaltung bereit,
wie z.B. Bungee-Trampolin, Tombola, oder Sicherheitsfahren.
Für Biker und Kinder war sicherlich auch diese Ausfahrt unvergesslich. Die
Organisatoren hatten wieder einmal ihr Bestes gegeben, um allen
Teilnehmern einen schönen Tag zu bereiten.
Sächsische Zeitung,
Pirna, 14.06.2004:
Heiße Öfen und leuchtende Augen
Die Motorradfreunde
"Beinhart" aus Pirna veranstalten zum neunten Mal ihre
Heimkinderausfahrt
Mit
einem Hupkonzert und einer blau schimmernden Wolke aus süßlichen
Benzingerüchen verlässt gegen 9.45 Uhr der riesige Korso aus 249
Motorradfahrern den Hof des früheren Kinderheims in Bahratal. Eine
Sinfonie aus infernalisch dröhnenden Motor- rädern erklingt in dem
sonst so idyllischen Dorf.
Die Polizei und ein großer Trupp Ordner auf zwei Rädern dirigiert
das Orchester der rund 250 Biker, damit auch niemand zu Schaden
kommt. Straßen werden von Polizeieinheiten, ebenfalls auf dem
Zweirad, abgeriegelt, damit sich die kilometerlange Kolonne ohne
Probleme durch die Täler in
Richtung Geising schlängeln kann.
Nur das Wetter droht dem Abenteuer einen Strich durch die Rechnung zu
machen. Pünktlich zur ersten Rast in Reinholdshain entladen die dunklen
Wolken einen großen Regenschauer über die versammelten Teilnehmer. Doch
von solchen Kleinigkeiten lassen sich die Kinder die Freude nicht
vermiesen. Auch für die beiden 14-jährigen Heimkinder Arite Günther und
Claudia Hansch aus Sebnitz ist es ein riesiges Vergnügen, sich von den
Bikern chauffieren zu lassen: "Ich bin schon zum fünften Mal mit dabei
und es ist für mich immer wieder ein Riesenerlebnis", sagt Arite. Sie
ist sich sicher, später selbst einmal Motorrad zu fahren. Für Claudia
hingegen ist es der erste Ritt auf dem Feuerstuhl: "Ich hatte vorher ein
wenig Angst, aber es wird zum Glück sehr langsam gefahren, so dass
wirklich niemandem etwas passieren kann."
Enrico Thomas aus Struppen ist selbst kein Mitglied bei den
beinharten Motorradfreunden, aber er nimmt schon zum vierten Mal an
der großen Ausfahrt teil: "Es ist eine großartige Veranstaltung. In
die strahlenden Augen der Kinder schauen zu können, ist Grund genug
dafür, immer wieder dabei zu sein.
Außerdem ist es für uns Motorradfahrer eine Imagepflege, denn
Raser haben hier keine Chance." Über zahlreiche Umwege erreichte die bunte Truppe gegen Mittag das
Tagesziel: Den Deval Kart-Hang in Geising. Doch das Wetter hatte
sich eindeutig gegen die Ausflügler entschieden. Ein erneuter
Regenguss brachte die Hangabfahrt mit den Go-Karts in Gefahr. Denn
nur bei Trockenheit kann die Bremse an den Autos wirken. Da aber die
Kinder brav ihren Eintopf aus der bereit stehenden Gulaschkanone
auslöffelten, hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ die Sonne
wieder scheinen. Ganz zur Freude der Kleinen konnte ab 13 Uhr grünes
Licht zur Abfahrt gegeben werden.
Der beherzte Organisator der Heimkinderausfahrt, Thomas Zeligmann,
freut sich mit seinen Schützlingen: "Ich bin froh, dass das Wetter
gnädig ist. Vor zwei Jahren mussten wir die Ausfahrt wegen
sintflutartigen Regenfällen abbrechen." Ihm ist es zu verdanken,
dass jedes Jahr die Tour zustande kommt. Jedoch rennen ihm die
vielen notwendigen Sponsoren nicht gerade die Haustür ein. Für Herrn
"Z", wie er von allen nur genannt wird, sind die lachenden Gesichter
der Kinder Grund genug ein Großteil seiner Freizeit zu opfern, um
dieses Großereignis auf die Beine zu stellen. Heiko Meyer kam sogar
extra aus Braunschweig angereist, um drei Heimkinder auf seinem
Motorrad mit Beiwagen zu befördern. Durch einen langjährigen
Bekannten aus dem Pirnaer Motorradclub "Beinhart" wurde der
Niedersachse auf die jährlich stattfindenden Heimkinderausfahrt
aufmerksam.
Wieder zurück in Bahratal, erwartet die Teilnehmer ein lustiges
Unterhaltungsprogramm mit Bungee-Trampolin und Hindernisparcours der
Verkehrswacht. Später am Abend fielen die Kinder erschöpft, aber
glücklich ins Bett.

10.
Heimkinder-Motorradausfahrt 02.07.2005


Die
Jubiläumsausfahrt
Lange geplant
und dann tatsächlich in die Tat umgesetzt. Wir hatten die wahnsinnige
Idee, den Kindern Hubschrauberrundflüge über dem Elbtal anzubieten. Keiner
hat geglaubt, das wir das mal auf die Reihe bekommen. Aber wir haben es
geschafft. 209 Kinder und Jugendliche nutzten die Chance, einen Rundflug
mit einem Hubschrauber zu erleben. Der Erfolg war gigantisch. Die
Begeisterung bei den Kindern war einfach unglaublich.
Natürlich waren die Flüge nur die Hauptattraktion. Wie immer wurden wir
dem Motto einer Motorradausfahrt gerecht. 313 Biker-innen standen an
diesem Tag bereit, den Kindern diese Ausfahrt zu ermöglichen Die Fahrt
führte 150 km über Sebnitz nach Pirna auf das Gelände des
Berufsschulzentrum und zurück über Reinhardtsgrimma nach Bahratal.
Zusätzlich zur Ausfahrt erwartete die Teilnehmer eine Motorrad-Stuntshow
in Pirna, sowie außer dem Unterhaltungsprogramm in Bahratal ein
wunderbares Feuerwerk zum Abschluss der Veranstaltung. Zum ersten Mal
hatten wir auch Big Ben & Onk`l Jochen engagiert, die Abends für eine
phantastische Stimmung sorgten.
Sächsische Zeitung, Pirna,
04.07.2005:
Mach mal die
Maschine an
Unterwegs. Für 210
Heimkinder erfüllte sich am Sonnabend der Traum von einer Motorradtour.
Dominik hat den
Helm bestimmt schon fünfmal auf- und wieder abgesetzt. Er ist
wahnsinnig aufgeregt, auch wenn er darauf achtet, sich das nicht
anmerken zu lassen. Der Achtjährige aus dem Kinderheim Waldidylle
bei Altenberg wird heute zum ersten Mal auf einem Motorrad sitzen.
"Mach mal an", sagt Dominik zu Tino Herzog, der seine Yamaha
startet, obwohl sich der Tross aus 313 Motorrädern noch lange nicht
in Bewegung setzen wird.
"Couler Sound", sagt Dominik mit Kennermiene und nickt seinem
Chauffeur bewundernd zu. Er wird dem Glashütter Biker bis zum Abend
nicht mehr von der Seite weichen. Während der Fahrt wird er sich
ganz doll an ihm festhalten, genau wie Tino Herzog es ihm erklärt
hat. Und er wird der stolzeste Junge auf der Welt sein.
Pünktlich zum Start der 10. Heimkinder-Motorradausfahrt verzog sich
am Sonnabendvormittag der Regen aus Bahratal. In den Gesichtern der
210 Kinder schien ohnehin die Sonne. Aus 25 Heimen waren sie
angereist, aus Hannover, Chemnitz, Meißen, sogar aus Tschechien und
Polen. Jeder durfte sich seinen Fahrer aussuchen, zu ihm aufs
Motorrad steigen und mit ihm eine Runde drehen - 160 Kilometer über
Sebnitz, Neustadt, Pirna, Dresden, Reinhardtsgrimma wieder zurück
nach Bahratal.
Halb zehn hat jedes Kind seinen Platz auf einem Motorrad gefunden.
"Alle an die Maschinen und aufsitzen", heißt es, und die Kolonne
setzt sich laut knatternd und hupend in Bewegung.
Erster größerer Stopp ist am Mittag das Berufsschulzentrum
Pirna-Copitz. Dort haben die Biker ein Programm organisiert, das
Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert: Quad-Fahren,
Motorrad-Stuntshow und Hubschrauber-Rundflüge. "Die Menschen sahen
so klein aus und die Häuser auch", sagt Franziska, als sie vom
Hubschrauber-Rundflug zurückkommt. "Als er so schief geflogen ist,
hatte ich auch ein bisschen Angst." Und was ist besser, Hubschrauber
fliegen oder Motorrad fahren? "Motorrad fahren", sagt die 14-Jährige
aus dem Kinderheim Limmer in Hannover ohne zu überlegen.
Nach so viel Action in Pirna ging es für die Biker und Kinder weiter
zum entspannenden Kaffeetrinken im Tierpark Reinhardtsgrimma.
Mitglieder des Rassekaninchenvereins aus dem Ort hatten extra 25
Kuchen gebacken. Am Abend schließlich wurde, zurück in Bahratal,
gegrillt und der Tag ausführlich ausgewertet. Zum Abschluss gab`s
ein großes Feuerwerk über dem Tal, bis halb zwölf spielte die Musik.
Die Kinder waren dann richtig müde.
Jetzt beginnen die Biker mit der Planung für die Tour im nächsten
Jahr. "Es hat alles gigantisch gut geklappt"; sagt
Motorradfreunde-Chef Thomas Zeligmann. "Die Freude der Kinder
entschädigt für jeden Organisationsaufwand."

11.
Heimkinder-Motorradausfahrt 16.09.2006


10 Jahre haben
wir phantastische Ausfahrten in Zusammenarbeit mit dem Kinderheim in
Bahratal veranstaltet. Leider musste das AWO-Kinderheim aus
Kostengründen schließen. Aber ans Aufhören wollte von uns keiner
denken. Vom Bürgermeister aus Berggießhübel, Hr. Thomas Mutze, war
uns schon einmal das Badgelände vom Freizeitbad "Billy" in
Berggießhübel für eine Rast angeboten wurden. Eine kurze Anfrage
genügte, und wir hatten einen neuen Austragungsort für unsere
Heimkinderfahrt gefunden. Voller Tatendrang machten wir uns an die
Vorbereitung der 11. HKF, diesmal also in Berggießhübel mit
freundlicher Unterstützung der Stadt und vieler Helfer.
Bedingt durch die Fußball-WM mussten wir dieses Jahr den Termin in
den Sep. verlegen. Trotz des neuen Standortes und des späten Termins
war die Ausfahrt wieder ein voller Erfolg. 200 Kinder aus 33
Einrichtungen und 327 Motorradfahrer-innen waren unserer Einladung
gefolgt.
Die Ausfahrt führte uns dieses Jahr nach Bad Schandau, wo wir die
Kinder von den Motorrädern in Schlauchboote verfrachteten, und sie
mit eigener Kraft auf der Elbe bis nach Königstein bis zum Gelände
von Kanu-Aktiv-Tours paddeln mussten. In Königstein machten wir dann
die obligatorische Mittagspause mit Gulaschkanone und reichlicher
Unterhaltung. Weiter ging dann die Fahrt nach Dohna zur Vesperpause.
Wir hatten die Strecke dieses Jahr etwas kürzer gehalten, um nicht
zu spät ins Badgelände zurück zu kehren, und vor dem Dunkelwerden
noch Spiel und Spaß mit Bogenschießen, Human Soccer Table,
Bierkistenstapeln, Tombola etc durchführen zu können. Natürlich war
auch dieses Jahr für ausreichend Verpflegung gesorgt. Große
Unterstützung erfuhren wir durch das Bad-Gaststättenpersonal. Zum
zweiten Mal sorgten Big Ben & Onk`l Jochen zum Tagesausklang für
richtig gute Stimmung.
Dank zahlreicher Helfer und dem großzügigem Entgegenkommen der Stadt
Berggießhübel und dem Badpersonal ist es uns auch dieses Jahr wieder
gelungen, die Ausfahrt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
Pirnaer Rundschau,
20.09.2006:
Mit Feuerstühlen auf
großer Fahrt.
Genau wissen die
Ordnungskräfte am Parkplatz des Freizeitbades "Billy" zwar nicht,
aus welcher Richtung die Motorradfahrer kommen, aber das Geknatter
der Motoren ist nicht zu überhören. 327 Motorradfahrer (unter ihnen
auch einige Frauen) waren hier am Samstagvormittag zu einer Tour
gestartet, die über 135 Kilometer führte.
Von Bad Schandau bis nach Königstein gab es andere
Fortbewegungsmittel: Boote, mit denen bis nach Königstein gepaddelt
wurde. Dann ging es auf den Feuerstühlen weiter. Auf dem Sozius
hatten viele Fahrer Mädchen und Jungen aus Kinderheimen, für die die
Pirnaer Motorradfreunde "Beinhart" schon zum 11. Mal diese Ausfahrt
organisieren.
"Sonst waren Start und Ziel in Bahratal" sagt Vereinsvize Thomas
Zeligmann, den alle nur "Zett" nennen. "Doch das dortige Wohnheim
wurde geschlossen, so dass wir unsere Veranstaltung ins
Berggießhüb`ler Freizeitbad verlegen mussten. Natürlich hatten wir
dadurch mehr zu organisieren. Der Bürgermeister Thomas Mutze und die
ganze Badmannschaft haben uns hervorragend dabei unterstützt."
Für die 195 Kinder aus 23 Einrichtungen ist die Ausfahrt ein großes
Erlebnis: Am Morgen konnten sie sich unter den schicken Maschinen
selbst "ihre" Kawasaki, Suzuki, Honda oder BMW aussuchen, es gab ja
genug Auswahl. Dem neunjährigen Dennis aus Riesa hat es eine Honda
angetan. Angst? Nein, die hat er nicht, auch wenn er zum ersten Mal
auf einem Motorrad sitzt. Der stolze Besitzer, Rene Reichel aus
Kesselsdorf ist auch Neuling bei dieser Fahrt. Sein Freund, Jens
Naumann, hat ihm davon erzählt.
"Ich bin selbst Familienvater und wollte Kindern, die im Heim leben,
eine Freude machen", meint Rene. Er will im nächsten Jahr wieder
zusammen mit seinem Freund dabei sein. Dieser schwärmt: "Es klappt
alles wunderbar zusammen. Das Wetter ist ideal, die Organisation
perfekt."
Dabei ist es für die Organisatoren bestimmt nicht so einfach, denn
sie wissen nie, wie viele Motorradfahrer kommen. Nicht alle melden
sich vorher an, sondern entscheiden sich spontan. Einige, wie
Familie Lehmann aus Hoyerswerda, sind schon am Vortag angereist.
Gotthard Lehmann ist mit seinen 65 Jahren bestimmt einer der
Ältesten. Schon fünfmal hat er die Tour mitgemacht, auch deshalb,
weil sie durch eine herrliche Landschaft führt. Er hat seine MZ, die
noch aus DDR-Zeiten stammt, in jahrelanger, mühevoller Kleinarbeit
neu aufgebaut, wie seine Frau verrät. "Man muss in einer Kolonne
natürlich vorsichtig fahren, damit nichts passiert", meint ihr Mann. Text: H.K.

12.
Heimkinder-Motorradausfahrt 23.06.2007


Eine Ausfahrt der Superlative! In Zusammenarbeit mit Sachsenbike
wurden die zwei Ausfahrten (Heimkinderfahrt und Ausfahrt für
Tschernobylkinder) zusammengelegt. Unfassbare 595
Motorradfahrer-innen und 362 Kinder aus 33 Einrichtungen nahmen an
der Ausfahrt teil. Auch das Wetter spielte so einigermaßen mit. Zwar
hat es drei mal geregnet, aber zum Glück traf es uns immer nur in
den Pausen.
Die Ausfahrt selbst führt uns, mit einer kurzen Verschnaufpause in
Schmiedeberg, nach Seiffen auf die Sommerrodelbahn. Jedes Kind hatte
hier die Möglichkeit, die Rodelbahn zweimal heruntersausen. Zwei
Gulaschkanonen sorgten für schnelle und ausreichende Verpflegung.
Für Unterhaltung sorgte während der Pause ein
Geschicklichkeitsparquor der Verkehrswacht.
Über 1200 Stück Kuchen sorgten während der Vesperpause in Rehefeld
für weitere ausreichende Verpflegung.
Zurück im Badgelände erwartete die Teilnehmer eine gigantische
Tombola, sowie viele weitere Events für Groß und Klein. Zwei Bands,
"Live Team Dresden" und "Die Weiber") sorgten für eine phantastische
Stimmung. Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich auch die Aufführung
von "Werner" Teil 1.
Wiederum eine rundum gelungene Ausfahrt dank vieler Sponsoren und
Helfer und einer guten Zusammenarbeit zweier Vereine.
Sächsische Zeitung,
25.06.2007:
Biker überraschen Kinder
für 363 in- und
ausländische Heimkinder erfüllt sich der Traum von einer
Motorradtour.
Geschafft. Nach
siebeneinhalb Stunden trifft pünktlich am späten Sonnabendnachmittag
ein nicht enden wollender Bikerpulk am "Billy" Freizeitbad in
Berggießhübel ein. 595 heiße Maschinen - darunter auch die von
Landrat Michael Geisler (CDU) und Thomas Mutze (Freie Wähler),
Bürgermeister von Bad Gottleuba/Berggießhübel - steuern knatternd
und hupend dem Bad entgegen. Die 12. große
Heimkinder-Motorradausfahrt ist nach gut 200 km am Ziel. Eva steigt
vom Motorrad, setzt den Helm ab und nickt bewundernd ihrem Chauffeur
Michael Fleck aus Breitenau zu. "Prima war`s", sagt die 16-jährige
aus dem Pirnaer Kinderheim.
Eva war eine von 363 Heimkindern, die Sonnabendmorgens von
Berggießhübel aus auf große Tour gingen. Die Pirnaer Motorradfreunde
"Beinhart" starteten dazu erneut durch. "Wir waren 595 Biker, soviel
wie noch nie in unserer Heimkinderausfahrtgeschichte", sagt Thomas
Zeligmann, der Cheforganisator der Tour und stellvertretende
Vorsitzender. Biker aus ganz Deutschland, dabei überwiegend aus
Sachsen, lenkten Kinder aus 33 Heimen in Deutschland, Polen und
Tschechien durch die Lande. Erstmals mischten sich auch 50 Kinder
aus Tschernobyl unters Bikervolk. Es ging von Berggießhübel über
Pirna, Reinhardtsgrimma, Schmiedeberg und Sayda bis nach Seiffen zur
Sommerrodelbahn und wieder zurück - auf anderer Strecke. "Unterwegs
haben uns die Leute zugewunken. Das war richtig toll", sagt Jasmin
aus dem Kinder- und Jugendheim Limmer bei Hannover. Die Zwölfjährige
nahm zum ersten Mal an der Bikertour teil. Für die 16-jährige
Franziska aus dem gleichen Heim war es bereits die dritte Tour. Über
den Namen ihres Fahrers muss sie nach all der Aufregung erst etwas
nachdenken. Dann fällt es ihr ein. "Holger hieß er." Das Beste für
sie war die Fahrt. "Die Leute haben sich über die vielen Motorräder
so gefreut."
Im großen Gewühl am Ziel verlieren sich Maria (11) aus Weißrussland
und ihr Biker schnell aus den Augen. Sie hätte ihm noch gern
Dankeschön gesagt. Ein Ordner hilft dem Mädchen, im Bad ihre Gruppe
zu finden. Dort wird gegessen, getrunken, gebadet und geschwatzt.
"Es hat alles prima geklappt. Die Freude der Kinder entschädigt für
den großen Organisationsaufwand", sagt Zelgmann.

13.
Heimkinder-Motorradausfahrt 07.06.2008


Seit der 4. Ausfahrt im Jahr 1999 hatten wir nicht mehr so schönes
Wetter gehabt. Strahlender Sonnenschein und milde Temperaturen
versüßten uns die Ausfahrt, die uns dieses Jahr nach Moritzburg auf
den Parkplatz "Bad Sonnenland" führte. Hier erwartete die 560
Motorradfahrer-innen, 382 Kinder und Jugendliche aus 33
Einrichtungen Deutschlands, Tschechien und Polen ein unterhaltsames
Programm. Angefangen von einer Minibike-Show und einem Auftritt von
den Cheerleaderverein Dresden war natürlich auch wieder für
ausreichend Verpflegung gesorgt.
Die Ausfahrt führte uns 160 km über Freital, Meißen, Moritzburg und
Stolpen wieder zurück nach Berggießhübel, wo wie auch in den letzten
Jahren ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm auf die Kinder und
die Erwachsenen wartete. Mario Scherzer heizte die Massen zum
Abschluss noch richtig ein, so dass auch die letzten Teilnehmer
eigentlich zufrieden sein konnten...
Auch die 13. Ausfahrt war Dank vieler Sponsoren und Helfer wieder
ein voller Erfolg. Es muss nicht immer ein mit Highlights bespicktes
Event sein. Auch mit kleinen Dingen kann man große Dinge erreichen.
Nämlich glückliche Kinder und zufriedene Erwachsene...
Sächsische Zeitung,
09.06.2008:
382 Kinder bei Motorradtour
Knallharte Biker begeisterten am Sonnabend 382 Kinder und
Jugendliche aus 33 Einrichtungen dreier Länder. Sie tourten am
Sonnabend als Beifahrer bei der Heimkinder-Ausfahrt von
Berggießhübel nach Moritzburg und zurück. Der am weitesten
angereiste von 560 Bikern kam aus Bulgarien. Die veranstaltenden
Motorradfreunde von "Beinhart" durften sich über eine Finanzspritze
der Spardabank freuen.

14.
Heimkinder-Motorradausfahrt 06.06.2009


Eine Ausfahrt der Extreme! Vom schönsten Motorradwetter am Morgen,
eine superphantastische Mittagspause in Jauer, Dauerregen und nasser
Vesperpause am Nachmittag, einer Streckenverkürzung, und einen etwas
kühlen, aber unterhaltsamen Abend mit Mario Scherzer war alles
dabei.
Die Ausfahrt begann bei bewölkten aber angenehmen Temperaturen, und
führte uns über Neustadt, wo wir die erste Pause abhielten, nach
Jauer auf das Offroadgelände des MC Jauer. Hier durften die Kinder
als Beifahrer in über 20 Offroadfahrzeugen des MC Jauer und
befreundeter Offroadclubs über Stock und Stein mitfahren. Zusätzlich
wurde allen Anwesenden eine spektakuläre Motocrosshow geboten.
Einhellige Meinung aller: das war mit eine der besten
Unterhaltungsshow, die wir je erleben durften.
Ganz anders am Nachmittag. Es waren zwar ein paar Schauer
angekündigt, aber das war wohl etwas mild ausgedrückt. Es setzte ein
Dauerregen ein, der die ganze zweite Ausfahrthälfte anhielt. Nicht
nur, dass die Vesperpause in Rossendorf komplett durchweicht wurde,
der Regen war so hartnäckig, dass wir eine Streckenkürzung
beschließen mussten.
Nichtsdestotrotz fanden wir alle zurück ins Badgelände in
Berggießhübel. Und obwohl alle ziemlich durchnässt waren, blieben
fast alle Teilnehmer noch sehr lange da, um die umfangreiche
Abendunterhaltung zu genießen. Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich
der Auftritt von Mario Scherzer, der wie im vorigen Jahr eine Zugabe
nach der anderen geben musste.
Und wieder einmal hatten wir eine sehr denkwürdige Ausfahrt zu einem
guten Ende gebracht. Und obwohl die Ausfahrt wieder einmal mit Regen
verbunden war (wie so oft), haben sicherlich alle 390 Kinder und 490
Biker einen unvergesslichen Tag erleben dürfen, den sie sicherlich
nicht so schnell vergessen werden.
Pirnaer Wochenkurier,
15.07.2009:
490 Biker inklusive Landrat
am Start
390 Kinder fühlten sich wie Easy Rider.
Landkreis. Der strömende Regen konnte den 490 Bikern und ihren 390
kleinen Mitfahrern nichts anhaben. Durchnässt, aber glücklich kam
der Tross nach einer großen Tour durch den Landkreis bis in die
Lausitz wieder im Freizeitbad in Berggießhübel an. "Müde war keiner.
Die Spiel- und Spaßstationen, die Hüpfburg und zum Schluss das Kino
wurden belagert bis Mitternacht", ist Organisator Thomas Zeligmann
zufrieden, der allen dankt.
Aus 42 Kindereinrichtungen kamen die kleinen Beifahrer, die von den
Bikern, zu denen auch der Landrat zählte, liebevoll chauffiert
wurden.

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